Musik, die das Herz zerrockt

Jack White.

Mein kleines, musikalisches Herz verzerrt sich immer nach Jack White. Ich weiß noch, dass ich damals unbedingt “Unterwegs nach Cold Mountain” sehen wollte, weil ER mitspielt und auch ein paar Songs trällert (natürlich keine modernen, sondern filmgerechte Lieder). Dass der Film an sich auch verdammt klasse ist, hat sich erst danach rausgestellt, aber Jack war einfach der Tritt in den Arsch, der mich dazu bewegt hat, dem Film eine Chance geben.

Die White Stripes habe ich aufgesaugt, wie andere Kiddies Muttermilch. Als es leiser um Jack & Meg wurde, hängte ich mich voll Verzweiflung an The Raconteurs. Vielleicht liegt es auch nur an mir – von denen habe ich irgendwie auch nur ein paar Lieder mitgekriegt, dann waren sie wieder weg. Jedenfalls in Deutschland wurde nicht viel Wind darum gemacht. Atemnot.

Und nun? Nun flimmert über einen Musiksender, den ich nicht namentlich nennen werde, ein Song mit einem äußerst interessanten Video. Irgendwie bleibe ich hänge, verharre. Starre den Kerl in dem Video an. Ein kurzer Schwenk zu seinen Augen und ich weiß, dass ich ihn kenne: JACK! Kaum macht er den Mund auf, ist die Tatsache mit Herzblut besiegelt. Er ist’s.

Für alle, die meinen Musikgeschmack vage teilen können, möchte ich nun The Dead Weather ans Herz legen, das eigentlich nur aus tollen Leuten besteht (Mosshart!):

Die Band wurde von Jack White (The White Stripes/The Raconteurs) initiiert. Ihr gehören daneben Alison Mosshart (Sängerin von The Kills), der Gitarrist Dean Fertita (Queens of the Stone Age) und der Bassist Jack Lawrence (The Raconteurs/The Greenhornes) an. White ist Backgroundsänger und Schlagzeuger der Band.

… sagt Wiki und sage auch ich, die zu faul ist, es nochmal abzutippen.

Mich hat die Musik getroffen. Mein Herz ist – endlich mal wieder – zerrockt und am liebsten würde ich jetzt 100kg abnehmen, mir die Haare schwarz färben und als Mosshart-Double auf die Bühne springen und mit Jack die Bühne rocken. Träum weiter, Schätzchen. Zum Glück gibt’s die Musik. Und die fetzt.

P.S. The Kills kann man ebenfalls als musikalische Droge empfehlen. Sehr sogar.

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