[Fazit] Girl in the park

Inhalt laut Moviepilot:

Ein Schicksalsschlag verändert das Leben von Julia Sandburg (Sigourney Weaver) für immer: Ihre kleine Tochter Maggie verschwindet während eines Ausflugs mitten in Manhattan spurlos. 15 Jahre später hat Julia noch immer die Hoffnung nicht aufgegeben, dass Maggie am Leben ist. Eines Tages begegnet sie der jungen, mittellosen Louise (Kate Bosworth), der sie sich auf ungewöhnliche Weise verbunden fühlt. Louise zieht bei Julia ein und schon bald entwickelt sich eine intensive Beziehung zwischen den beiden Frauen. Für Julia steht fest: Louise ist ihre vermisste Tochter Maggie! Emotional labil gerät Julia schnell in eine verhängnisvolle Abhängigkeit gegenüber der mysteriösen jungen Frau. Doch welche Rolle spielt Louise tatsächlich?

________________________

Fazit:

Mr. David Auburn … zwischen uns wird es wohl nie funken, oder? Ehrlich gesagt hasse ich Ihren unlogischen Film “Das Haus am See” und nun auch “Girl in the park”. Irgendwie sagt mir mein Gefühl, dass auch noch weitere Filme von Ihnen auf meiner Anti-Liste landen werden. Vielleicht sollten Sie sich das mit dem Filmemachen nochmal überlegen. Und ehrlich gesagt ist Drehbuchautor auch nicht so das wahre … Vielleicht sollte ich auch einfach einen Bogen um Ihre Filme machen.

“The girl in the park” beginnt tragisch: Ein kleines Kind verschwindet, weil die Mutter für eine Minute unachtsam war.  Beklemmende Vorstellung für jeden und somit ein packender und spannender Einstieg. Leider geht es dann im Freiflug nach unten und der Film verliert jegliches Filmniveau und ist sogar für einen Sonntagnachmittag zu überflüssig.

Sehr sinnloser und langatmiger Spielfilm, der es nicht schafft, Emotionen (trotz des schlimmen Ausgangspunktes) zu übermitteln. Hallo? Ich bin bei  Filmen sensibel hoch zehn und habe trotzdem NICHTS empfunden. Zum Ende hin wird der Film sogar richtig anstrengend und nervt (gleiches habe ich auch bei “Das Haus am See” erlebt).
Die Charaktere wirken überzogen und man kann ihre Handlungen teilweise überhaupt nicht nachvollziehen. Sicherlich glaube ich, dass man den Verlust eines Kindes auch nach 16 Jahren mit sich herumträgt – aber ich bezweifle, dass man bei jeder x-beliebigen, dahergelaufenen Fremden sofort in den Mutter-Modus a la „Du könntest meine Tochter sein!“ schaltet.  (Beispiel: Julia nimmt Louise bei sich zu Hause auf. Eines Tages kocht sie und wartet auf Louise, die erst später kommt. Was macht Julia? Schreit sie an, dass sie ja hätte anrufen können, einen Zettel schreiben, bla bla. Es hat nur noch das mahnende “Junges Fräulein!!” gefehlt. Solche Szenen kennen wir doch alle von unseren Eltern, oder?) Aber ich wurde neulich in einem Filmforum schon von irgendeiner Dame angeschnaunzt (ja!), ich sollte nicht über Sachen urteilen, von denen ich keine Ahnung habe. Im Bereich von Gefühlen kann ich das sehr wohl – trotzdem danke für die sinnlose Kritik.

Auch den Charakter der Louise hätte man interessanter und tiefgründiger gestalten können. Was bleibt ist ein liebloses Abziehbild. Der Charakter hat Ähnlichkeiten mit dem von Cameron Diaz in “In den Schuhen meiner Schwester” – nur funktioniert letztere perfekt und Kate Boswort bleibt ziemlich blass in ihrer Rolle.

Und ich will noch einmal betonen: Ich bin extrem nah am Wasser gebaut, aber bei dem Film blieben meine Augen trocken und mein cineastisches Herz leer. Einmal gesehen und nie wieder.

1,5 von 10 verschwundenen Kinder (Die 1,5 für den Anfang & Sigourney)

P.S. Ich stelle fest, dass sogar der Trailer richtig grottig ist. Oh Gott! Cineastisches Fremdschämen setzt ein.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s