[Fazit] Inception – Mind Fuck.

Wir sind Träumer. Alle. Das ist ein Fakt. Jeder Mensch von uns träumt – die einen mehr, die anderen weniger. Viele von uns können sich am nächsten Morgen nicht daran erinnern, andere versinken in Details. Doch das ändert nichts, dass wir in dieser schlafenden Phase in andere Welten eintauchen …

Ich bin Vielträumerin und kann mich meistens auch detailliert an meine Träume erinnern – etwas, worauf ich stolz bin und das in gewisser Weise „antrainiert“ ist, basierend auf jahrelanger Übung und akribischer Niederschriften der Träume (auch wenn das mittlerweile nachgelassen hat), die dadurch die Aufmerksamkeit bekamen, die sie wollen … und wiederkamen.

Aber auch allgemein betrachtet gibt es für mich nichts interessanteres, als Träume. Wie viele Wissenschaftler und Psychologen, Esoteriker und Normalos haben bereits die „nächtliche Welt“ zu erklären versucht und uns mit zig verschiedenen Theorien versorgt. Ich habe vieles gelesen – von Freud, bishin zu Schamanen, dennoch war ich nie wirklich zufrieden. Viele moderne Theorien verweisen einfach nur darauf, dass Träume zufällig gewählte Bilder des Unterbewusstseins sind, mit denen erlebtes verarbeitet wird. Ehrlich gesagt: ich finde, das ist Schwachsinn. Ich hatte in all den Jahren bisher keinen Traum, der auch nur ansatzweise als „Verarbeitung des Tagesgeschehens“ ausgewertet werden könnte – sei es in den Bildern, noch in den (die entscheidende Essenz) Gefühlen.

Nachdem ich daher damals bereits auf „Matrix“ ansprang, kam letzte Woche noch ein Film in die deutschen Kinos, der das Phänomen „träumen“ thematisiert und in den Mittelpunkt rückt: INCEPTION. Abgesehen von dem Plot spricht alleine die Crew (allen voran Leonardio DiCaprio), Christopher Nolan und natürlich Hans Zimmer. Aber meinetwegen hätte doch auch Moritz Bleibtreu auf der Leinwand herumturnen können, wenn die filmische, wunderschöne Bildflut (mein cineastisches Herz tanzte und ich saß öfter mit offenem Mund und einem Kopfschütteln im Sessel) und natürlich die Idee weiterhin bestanden wäre.

Als „Deluxe-Träumerin“ war dieser Film ein wahrer Rausch für mich. Ich fühlte mich wie auf einem Drogentrip, als die Leinwand sich verdunkelte und noch die letzten Klänge aus den Boxen drangen. Das Gehirn arbeitet auf Hochtouren, spinnt Ideen weiter und stellt sich die Frage: „Könnte es denn wirklich …“ Mir fällt dazu  nur ein Wort ein: verzückend! Dieses absolute Flash-Gefühl und die Verschmelzung von der echten Realität und der Filmidee hatte mich das letzte Mal bei „Matrix“ mitgerissen, nun ist „Inception“ Schuld daran. Man will nach dem Film reden, man MUSS.

Das ist kein Action- oder Unterhaltungsfilm, liebe Leute. Das ist ein absoluter MIND FUCK.

Vor allem lässt der Film einem nicht los, wenn man manches – das im Film so wunderschön erklärt wird – selbst bereits erlebt hat. Sei es der „Kick“ (das Gefühl des Fallens, das einen zurück in die Realität schickt) oder die verschiedenen Ebenen eines Traumes. Die Idee mit den drei Ebenen (ein Traum im Traum im Traum) ist gigantisch und löst ein Kribbeln in meinen Fingerspitzen aus. Bisher hatte ich nur das Vergnügen eines Traums in einem Traum … irritierend, wenn man zweimal aufwacht.

Nun, ich schweife ab. Alles in allem: Seht  euch diesen Film verdammt nochmal an!

10 von 10 drehenden Kreiseln.


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2 Gedanken zu “[Fazit] Inception – Mind Fuck.

  1. Ich wollte dir nur sagen…

    Matrix fand ich kotzend langweilig!! Und es ist ein Scheißfilm gegen Inception. xD

    Und: Ich liebe dich! ❤

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