Der Apfel ist da!

Endlich! Muss ich groß erzählen, wie nervös ich auf und ab lief und hoffte, dass er doch einen Tag früher geliefert wird? Sogar den UPS-Mann in der Firma, in der ich zur Zeit arbeite, habe ich belästigt, ob er denn vielleicht mein Paket dabei hat – nix da. Es hieß weiterhibbeln.

Dienstag Mittag rief mich dann meine Mutter in der Arbeit an und erzählte mir, dass das Paket da wäre. Was tut man in diesem Moment als erstes? Ja, man geht gleich mal eine Stunde früher nach Hause! Kurz vor vier Uhr packte ich dann meinen ersten Apfel, mein erstes MacBook Pro, aus und staunte nicht schlecht.

Dass man bei Apple viel für den Namen zahlt – sicher. Aber wie bildhübsch ein MBP ist, kann auch niemand bestreiten! Im Vorfeld habe ich sehr viel negatives über das spiegelnde Display, das mich bisher eigentlich nur bei der Installation in den ersten 5 Minuten störte. Nun, wo es aktiv benutzt wird, fällt mir dieser „Makel“ längst nicht mehr auf und ich sehe mein eigenes Spiegelbild auch nicht so furchtbar deutlich und auffällig, dass ich mich ständig ablenken lassen würde. Helligkeit hochschrauben und gut ist.

Trotzdem blieb die gaaanz große Freude in der ersten Stunde aus. Als Windows-Nutzer wird man bei einem Mac doch in fremdes Gewässer geworfen und ist etwas frustriert, wenn die Klicks noch nicht so funktionieren, wie man will, die Tastenkombinationen anders sind oder man die Tasten allgemein fürs erste nicht trifft (jaah). Einarbeitungszeit war gefragt. Und abends lief auch schon alles rund. Automatisch hoch und runter scrollen, indem ich einfach über das Trackpad „streiche“, Fotos zoomen und verkleinern, den Schreibtisch aufräumen, einen Übersicht bekommen, alles … eben habe ich mich schon dabei ertappt, wie ich einhändig alles am MBP tätigte, während ich TV guckte.

Es ist eine Umgewöhnung – eine sehr große, wenn man ausschließlich Windows kennt. Aber wenn die Zeit um ist, beherrscht man es und die Apfel-Welt wirkt auf einmal nicht mehr so befremdlich und gruselig. Nur bei den Tastenkombinationen zum Kopieren (etc) setze ich noch auf Glück und das @ will noch nicht ganz, aber gut 😉 Ich hatte auch nie behauptet, dass ich ein Mac-Wunderkind bin. Alles braucht seine Zeit! Ich bin ja schon glücklich, dass ich nun auch wieder auf dem Mac blind schreiben kann und die Tasten treffe. He he 😀

Optisch? Ein Traum. Das Alubook ist einfach nur wunderschön und ein absoluter Blickfang. Ich freu mich schon, damit mal in ein Cafe zu gehen, denn bisher durfte er nur von meinen Eltern bestaunt werden, die aber auch sehr von ihm angetan waren. Und allgemein gesehen ist der Mac sehr viel unkomplizierter, als Windows. Ich erinnere mich noch, als ich neulich was mit meinem Win-Netbook ausdrucken wollte und erstmal auf die Suche nach dem Treiber für den Familien-Drucker gehen muss. Und beim Mac? Ich hab ihn mit dem Drucker verbunden, er hat ihn SOFORT erkannt und gedruckt. Nix installieren und rumärgern.

Vielleicht folgen die Tage mal Bilder 🙂 Bin momentan mit Arbeit und Zeug für das Studium beschäftigt. Aber das war sicherlich nicht der erste und letzte Post über meinen Mac. Wir sind ja jetzt schon ganz schrecklich verliebt in einander.

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