Die Mutter von Peter Hase im Mittelpunkt: Miss Potter

Filminhalt laut Moviepilot.de :

“Miss Potter” ist einer Biographie über das Leben der Autorin Beatrix Potter. Sie war eine bekannte, englische Kinderbuchautorin, die sich auch stark im Naturschutz engagierte. Bücher ihrer bekanntesten Figur, Peter Hase, werden auch heute noch in aller Welt gerne gelesen. London, Anfang des 20. Jahrhunderts. Beatrix Potter (Renée Zellweger, “Bridget Jones”) – Mitte 30 – lebt immer noch in ihrem Elternhaus. Die leidenschaftliche Malerin und Autorin versucht schon seit langem, ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, doch darüber hinaus vergisst sie zu leben. Sie hatte noch nie einen Freund, geschweige denn, dass sie eine Heirat in Aussicht hätte. Dies ändert sich allerdings, als der Verleger Norman Warne (Ewan McGregor, “Moulin Rouge”) sich erst für ihre Bücher, dann für sie selbst interessiert. Er scheint die große Liebe für Beatrix zu sein, doch ihre vornehme Familie sieht die Liaison gar nicht gerne. Ein höchst charmantes und im wahrsten Sinne des Wortes zauberhaftes Biopic mit einer glänzend aufgelegten Renée Zellweger, die für diesen Film mit einer Golden-Globe-Nominierung geehrt wurde, und einem wunderbaren Ewan McGregor, der hier die wahrscheinlich beste Performance seiner Karriere hinlegt. Ein wahrhaft bewegendes Werk für einen wundervollen Filmabend.

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Fazit:

Ich muss gestehen, dass ich zögerte, als mir der Film in die Hände fiel. Aus dem einzigen Grund, weil mir Frau Zellweger vom Cover entgegenblickte und ich ihr sonst gerne aus dem Weg gehe. Doch dann drehte ich die DVD in meinen Händen um und erkannte ein kleines Bild von Peter Hase. Irgendwie traf mich da ein Schwall an Kindheitserinnerungen, die ich längst vergessen hatte. Der Entschluss die DVD zu kaufen war da!

Und was soll ich nun sagen? Ich bereue es kein kleines bisschen.

Die erste Hälfte des Films hat mein Herz  unerwartet erwärmt. Da ertappt man sich  plötzlich, wie man grundlos und leicht debil vor  sich hinlächelt – und auf einmal jedes Grinsen mit  Zellweger (Miss Beatrix Potter) teilt. Die  Nostalgie packte mich bei jeder Zeichnung und  Geschichte, die sie erzählte. Traumhaft. Liebe,  Freude, Aufbruch und Fantasie bestimmen den  ersten Teil der Geschichte.

Der zweite Teil hingegen ist leider etwas trauriger  und wird durch den Tod eines geliebten  Menschen eingeleitet. Daraufhin scheint Beatrix  auch nicht mehr zeichnen zu können – jedenfalls  bleibt keiner ihrer gemalten Freunde bei ihr und sie fällt in ein schwarzes Loch. Doch sie kämpft sich zurück ins Leben und macht allen Mut, denen es ähnlich ergeht. Leider ist die Handlung in dieser Hälfte etwas schleppend und das Zeichnen gerät in den Hintergrund, aber das ist nur ein kleiner Makel.

Alles in allem: ein herzerwärmender, kleiner Film, der trotz wenig Handlung überzeugt und die Mutter von Peter Hase & Co, Beatrix Potter, endlich in den verdienten Mittelpunkt rückt. Hut ab, Miss Potter! Sie haben meine Kindheit verzaubert … und nicht nur die.

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